Verdauungsorgane & Verdauungssystem

Der Darm – unser Super-Organ

»Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.«

(Hippokrates, 500 v. Chr.)

Die Darmgesundheit ist mehr als nur eine gute Verdauung.
Schon 500 Jahre vor Christus hat Hippokrates diesen Ausspruch getätigt und erst jetzt hat die Medizin bewiesen, dass dies tatsächlich stimmt. In den verschiedensten Kulturen – u.a. in der traditionellen chinesischen Medizin, der ayurvedischen Medizin und der europäischen Naturheilkunde – spielt die Darmgesundheit seit jeher eine große Rolle.
Bei vielen Erkrankungen ohne erkennbaren Auslöser, kann die Ursache im Darm liegen. Dabei spielt die Ernährung eine viel größere Rolle, als man gemeinhin dachte.
Somit ist die Sanierung des Darmes eine Grundlagentherapie und das nicht nur bei Bauchschmerzen, sondern auch bei:

 

  • rheumatischen Beschwerden
  • Allergien
  • Hauterkrankungen,
  • Hashimoto
  • Akuten und chronischen Infekten
  • neurologischen Beschwerden
  • Depressionen
  • psychischen Beschwerden
  • Traumata
  • chronischer Müdigkeit bzw. Burnout und viele andere

 

 

Forschungen

 

Forscher haben nachgewiesen, dass die Entstehung einer Krankheit als auch der Verlauf maßgeblich mit der Bakterienflora im Darm zusammenhängen.

 

Die Bakterien des Darms (Mikrobiota) haben wichtige Aufgaben:

 

  • sie bauen Kohlenhydrate und Eiweiße ab
  • sie bauen Gifte ab
  • sie bilden eine Schutzbarriere
  • die guten Bakterien breiten sich an der Schleimhaut aus und wehren Eindringlinge ab, so dass die Ansiedlung schädlicher Keime verhindert wird.
  • Milchsäurebakterien erzeugen ein saures Milieu, so dass Viren, Pilzen und schädliche Bakterien, die ein basisches Milieu lieben, sich dort nicht ansiedeln.
  • sie leisten einen Beitrag zur Regulation des Zucker- und Fettstoffwechsels, z. B. durch die Produktion kurzkettiger Fettsäuren
  • sie regen die Darmperistaltik an
  • sie wehren pathogene Mikroorganismen ab
  • sie trainieren das körpereigene Abwehrsystem
  • sie bilden Vitamine

Darmcheck

Die einfachste Möglichkeit, sich einen Eindruck über den Darm zu machen, ist eine Untersuchung des Stuhls. Diese gibt uns Aufschluss darüber, wie das Mikrobiom zusammengesetzt ist, um die nutritiven, schützende oder auch immunmodulierenden Fähigkeiten der Darmflora festzustellen. Gleichzeitig können wir auch erfahren, ob unsere Organe die Nährstoffe gut verarbeiten bzw. evtl. dort eine Schwäche vorliegt. rhalten wir aber auch erhalten veZusammensetzung des Mikrobioms und die Verdauungsleistung der Organe erhalten. Aber auch Unverträglichkeiten wie Glutensensitivität, Histaminintoleranz- und Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien sind im Stuhl erkennbar.

Bei Verdacht auf Darmschleimhautentzündungen oder zur Verlaufskontrolle bei chronischen Darmerkrankungen stehen unterschiedliche Entzündungsmarker zu Verfügung, Da sich ca. 80 % des Immunsystems im Darm befinden, kann das sekretorische Immunglobulin Auskunft darüber geben, ob Ihr Immunsystem auf Zack ist.
Anhand der Beschwerden und der Befunde des Patienten entscheidet sich, welche Parameter untersucht werden sollten.….mehr…..Verweis auf Labor